Grabsteine der 5. Remy-Generation

 

Der fromme Hoffaktor Wilhelm Remy, kam zu einem beachtlichen Vermögen. Noch vor seinen Tod gründete er eine beträchtliche Stiftung zu Gunsten der Grenzhäuser Kirche. Aus dieser Stiftung wurde auch der reformierte Prediger "Johann Friedrich Andrae" bezahlt. Die Grenzhäuser Kirche bekam so im Jahr 1720 ihren ersten eigenen Pastor.

 

Die vier stark verwitterten grauen Grabsteine von 1726-1749 im Außenbereich an der Südseite unserer Kirche, sind einigen Geschwistern des Wilhelm Remy und verschwägerten Personen zuzuordnen. Der vordere linke Grabstein mit dem lothringischen Doppelkreuz ist von Wilhelms Bruder Andreas und seiner Frau. Das lothringische Doppelkreuz ist das Merkmal der Familie Remy, es deutet auf die Einwanderung des Urvaters Jacques Remy hin, der aus Lothringen 1586 zu uns nach Höhr kam. Die Grabsteine sind stark verwittert, denn sie stehen mittlerweile fast 300 Jahre ungeschützt um die Kirche herum. Die Grabsteine wurden hier auf dem Kirchengelände vermutlich auch schon mehrmals umgesetzt. Der Friedhof an der Kirche wurde 1843 aufgegeben. Die vier Remy-Grabsteine verblieben, Gott sei Dank auf dem Kirchengelände.

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