Ein Dach für unser
Wahrzeichen.
Das Dach der Erlöserkirche ist marode – im Winter lag sogar Schnee auf dem Dachboden. Jetzt wird saniert. Rund 50.000 Euro muss unsere Gemeinde selbst tragen. Helfen Sie mit, die Kirche zu bewahren.
Schnee im Dachboden
Die Erlöserkirche ist aus dem Neuhäuseler Ortsbild nicht mehr wegzudenken – sogar das Gemeindewappen ziert das Gotteshaus. Doch die Kirche ist angeschlagen: Das Dach ist marode. So marode, dass im vergangenen Winter sogar Schnee im Dachboden lag.
Schon bei der Turmsanierung 2020 kam die Vorwarnung. „Die Baufirma hat uns vorgewarnt, dass in rund zehn Jahren das Dach fällig ist", erinnert sich Heinrich Francke aus dem Bauausschuss. Doch die Schäden waren schlimmer als befürchtet: „Es gab Löcher in der Dacheinschalung, viele Bretter sind morsch und Feuchtigkeit gelang ins Innere – glücklicherweise noch nicht bis ins Kirchenschiff."
Was jetzt gemacht wird
Statt das Problem vor sich herzuschieben, hat die Gemeinde ein Architekturbüro aus Altenkirchen mit einem Gutachten beauftragt, das Anfang 2025 vorlag. Die Arbeiten beginnen im September und dauern rund zwei Monate.
Ein Ort mit langer Geschichte
1879 als katholische St.-Anna-Kirche erbaut, wurde das Gotteshaus ab Ende der 1950er-Jahre von den evangelischen Christen in Neuhäusel und den umliegenden Dörfern genutzt. 1973 kaufte die EKHN die alte St.-Anna-Kirche, renovierte sie umfangreich und benannte sie in Erlöserkirche um. „Bis in die frühen 1970er war sie katholisch und hat somit Menschen beider Konfessionen durchs Leben begleitet", sagt Pia Morbach aus dem Finanzausschuss.
„Ich würde sie gerne ein bisschen besser übergeben, als ich sie übernommen habe."
„Hier sind meine Kinder konfirmiert worden. Das schafft Verbindungen."